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Ostern, Liebe und Lust

Seit jeher, schon lange vor dem Christentum, war das Osterfest ein Fest des Frühlings, der Belebung, des Neubeginns. Der Name leitet sich von der Himmelsrichtung der aufgehenden Sonne ab. Und von Ostara, der Göttin der Morgenröte und des erwachenden Lebens. Die Begleittiere der Göttin sind Hasen und Marienkäfer. Diese Symbole haben sich bis heute erhalten – Osterhasen bringen Eier und Marienkäfer Glück.

Am Frühlingsanfang sind Tag und Nacht gleich lang, danach werden die Tage länger, das Licht überwiegt die Nacht. Die dunkle Winterzeit ist nun endgültig besiegt, und allerorts regt sich Leben. Das Osterfest feiert die Kraft des Neubeginns.

Nun kommt noch der Mond dazu: Nach dem Frühlingsanfang warten wir mit dem Osterfest noch bis zum nächsten Vollmond. Ähnlich, mit etwas anderer Rechnung, feiern die Inder das Holifest oder die Juden ihr Passahfest am Tag des Frühlingsvollmonds. Der Rhythmus des Mondes wurde seit jeher mit Rhythmen auf der Erde in Verbindung gebracht, so auch mit der Menses und der Empfänglichkeit der Frauen. In alten Kulturen wurden Feiertage auf den Vollmond festgelegt, denn der Vollmond solle die Energien besonders beleben, Lust und Ekstase (und nicht zuletzt die Fruchtbarkeit) steigern. Ostern ist ein Fest der Liebe und der Lebenskräfte.

Wir wünschen Frohe Ostern!

SexMedNews#122