Schlagwort-Archive: Paarkommunikation

Himmel und Hölle: Was Sex für uns bedeutet

Eines der bemerkenswertesten Bücher des Jahres 2015 ist zweifellos
„Himmel auf Erden und Hölle im Kopf – Was Sexualität für uns bedeutet“.
Im Gespräch mit dem Journalisten Michael Lissek gibt unser Kollege, der Sexualpsychologe Christoph J. Ahlers, sein Statement über verschiedenste Facetten menschlicher Sexualität. Das Ergebnis ist ein „hochspannendes Buch über das überwältigende Glück, aber auch die Probleme und Abgründe der Sexualität“ (dpa). Die Bucherscheinung wurde von nicht minder bemerkenswerten Presseinterviews begleitet. Einige davon haben wir hier zusammengestellt:

Die Welt: Männer wollen keinen Gnadensex
Zeit Online: Was wissen wir wirklich über Sex?
Brigitte: Was wollen wir uns eigentlich sagen, wenn wir Sex haben?
rbb Inforadio „Zwölfzweiundzwanzig“: Podcast: Himmelsglück und Höllenqual

SexMedNews#169

Einfühlsames Zuhören macht Frauen sexy, Männer nicht

Mal wieder eine Studie zur Psychologie des Flirtens: Einfühlsames Zuhören machte Frauen attraktiver, Männer aber nicht. Coole männliche Gesprächspartner schnitten bei den Frauen besser ab und waren sexuell attraktiver.

Bericht auf Süddeutsche.de
Link zur Originalpublikation

SexMedNews#133

Beziehungsmythen: Die populärsten Irrtümer über die Liebe

Paarberater und Buchautor Christian Thiel nimmt zehn populäre Meinungen über Paarbeziehungen unter die Lupe und sagt: Alles Quatsch! Einige seiner Thesen sind unter anderem: Die Zahl der Singles wird nicht ständig mehr, sondern hier werden Einpersonenhaushalte gezählt. Beim Flirten ist nicht der Mann der Jäger und die Frau die Beute, vielmehr fordern Frauen mit nonverbalen Signalen den Auserwählten auf. Und öde Beziehungsgespräche frustrieren eher als dass sie Lust aufeinander machen.

Die populärsten Irrtümer über die Liebe

SexMedNews#124

EPL (Ein Partnerschaftliches Lernprogramm) wird 25

EPL wird 25 – da wundert man sich angesichts seiner weiten Verbreitung, dass dies bloß eine regionale Pressemeldung wert ist. Das Lernprogramm soll junge christliche Paare zur Vorbereitung auf die Ehe schulen. Die Idee ist, dass junge Paare Gesprächskompetenzen und Grundregeln für eine faire Lösung von Konflikten lernen sollen. Das ist sehr löblich – aber: Das Lernprogramm ist stark stukturiert (damit zukünftige Trainer in nur zwei Wochenendkursen komplett ausgebildet und auf das Programm eingeschworen werden können), was hier bedeutet: Es wird vorgegeben, wie Paare sich „richtig“ verhalten sollen. Das mag ja trotzdem ganz nützlich sein. Aber erwachsenen Paaren dürfte man mehr zutrauen. Und formal „richtiges“ Verhalten heißt noch lange nicht, dass die Liebe erhalten bleibt.

SexMedNews#119